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Konfirmation

Unsere Jugendlichen sind nicht nur die Zukunft einer Kirchengemeinde, sie sind auch die Gegenwart
einer Gemeinde.

Gerade im Teenageralter ist es entscheidend, ob Menschen einen Zugang zu Gott und der Kirche finden
oder nicht. Später ist es oft schwierig zu dem zurück zu finden, was man irgendwann in der Jugendzeit
hinter sich gelassen hat.

Aus diesem Grund gestalten wir unsere Konfirmandenarbeit nach einem offenen Modell.
Die Konfirmandenzeit soll Freude bereiten, sie soll zu einem Leben mit Jesus Christus ermutigen und
sie soll dazu beitragen, in die Jugendarbeit hineinzuwachsen.

Konkret heißt das, dass wir in der Vakanzzeit unsere Konfirmandenstunden an einem Samstag einmal
im Monat abhalten. In dieser Zeit werden in einem richtigen Unterricht zentrale Themen des christlichen
Glaubens und Lebens behandelt und besprochen. Wichtig ist auch unser Gemeindepraktikum, das
dazu dient, bestimmte Aufgabeneiner Kirche kennen zu lernen und auch praktisch mitzuhelfen. Hinzu
kommen gemeinsame Aktionen wie der Konfi-Abend, die Konfi-Freizeit, Abendandachten und die
Konfi-Elternabende.

Frau Schüler, eine ausgebildete Lehrkraft, wird den Unterricht in der Vakanzzeit übernehmen.
Sie wird dabei unterstützt von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die sich um die Jugendlichen
kümmern. Wir würden uns freuen, wenn die Konfirmandenzeit der "Start" für eine lebenslange
Beziehung zu Jesus Christus werden würde.

In unserer Kirchengemeinde findet die Konfirmation in der Regel drei Wochen nach Ostern statt.
Konfirmation bedeutet vom Wortsinn her „Bestätigung“. Es geht um eine Bestätigung der eigenen Taufe
und um eine Festigung des eigenen Glaubens. Taufe und Konfirmation bilden eine Einheit: Bei der
Taufe sagt Gott „Ja“ zu uns, bei der Konfirmation sagen wir „Ja“ zu Gott.

Es soll einmal nicht so sein, wie es in einer heiteren Geschichte vermittelt wird: Drei Pfarrer sprechen
über die Fledermausplage im Dachstuhl ihrer Kirchen. Der erste sagt, dass er mit der Bekämpfung mit
Wasser keinen Erfolg gehabt habe, der zweite sagt, dass es auch nicht mit Schall funktioniert habe, der
dritte erklärt strahlend sein Erfolgsrezept: „Ich habe sie getauft und konfirmiert und danach nie mehr
gesehen“.